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Die flennende Henne oder Am Mond vorbeigeschaut von Arnd Sebelefsky
Gedichte und Balladen
ISBN 9783930968459 (ISBN alt: 3930968452) Format 13 x 18, Hardcover, 110 Seiten Euro 22,-
Die flennende Henne
Es sprach der Hahn zur Henne, warum sie denn so flenne, das Leben sei doch wunderschön, hat sie den Mond denn nicht gesehn, der gestern Nacht so schön geschienen auf all die süßen Hühnerbienen und ganz bestimmt auch auf die Henne, ob sie den Grund wohl nennen könne?
Noch immer unter Tränen sprach das Huhn zum Hahn: Er sei es gewesen in seinem Hennenwahn, mit dem er sie verfolgte des Tags und in der Nacht, dass sie, auch wenn sie`s wollte, nicht mal den Mond gesehen hat.
Wortspiele
Ich liebe es, mit Worten zu spielen und mit der Möglichkeit zu dealen, ein bis zwei Wörter günstig zu verkaufen, um dann in der selbst gestellten Wörterfalle ohne große Wortkrawalle ganz wortlos zu ersaufen.
Capoliveri oder was hatte Elba mit Bayern München zu tun?
Der Dichter spricht zu seiner Muse: Du kannst mich mal du blöde Suse, du kannst jetzt musen, wen du willst, von mir aus auch dich selber; mich hast du damit fast gekillt: Es grüßt ein unbekannter Elber.
Wenn du gehen willst
Wenn du gehen willst, dann geh'. Wenn du nicht gehen willst, dann geh' nicht. Jedenfalls treffe ich meine eigene Entscheidung. Ich werd sie dir ausrichten.
Arnd Sebelefsky, Jahrgang 1946, lebt als Dichter und Schriftsteller in München und ist nebenbei Rechtsanwalt.
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